EVENTS

WIR, DIE BILDER

Am Freitag, dem 7. November 2008, von 17.30 19.00 Uhr
im Auditorium der Maison européenne de la photographie
5/7 rue de Fourçy, 75004 Paris

Gemeinsinn / Bildsinn. Neue Normen, neue Formen der Gemeinschaft

Transversales Roundtable-Gespräch im Rahmen des Mois de la Photo im November 2008 in Paris.

Die Kunsthistorikerin Daniela Goeller (Paris), die Soziologen Nicolas Hubé und Olivier Mauco (Paris), der Künstler Mark Stephen Meadows (Paris), sowie der Kulturkritiker Krystian Woznicki (Berlin) werden im Rahmen der transversalen table ronde den folgenden Fragen nachgehen: Welche Rolle spielen Bilder und ihre verschiedenen Erscheinungsweisen für die Bildung von Gemeinschaft? Welche Formen, Gestalten, Ziele charakterisieren aktuell Gemeinschaften? Kann von neuen Normierungen des Gemeinschaftlichen gesprochen werden? Welche Bilder produzieren Gemeinschaften (im Gegensatz zu Individuen)? Gibt es "gemeinfreie" Bilder? Gibt es das "singuläre" Künstlersubjekt? Und, geht man davon aus, dass "sensus comunis" ein immer schon schrift- und logos-geleiteter Begriff ist, wäre es möglich, ein "imago communis" zu entwerfen, das sich normierenden Impulsen versperrt?

Das Gespräch wird moderiert von Jens Emil Sennewald (Kunstkritiker) und Jens Badura (Philosoph)

Eine Veranstaltung von transversale in Kooperation mit TK21 und der Berliner Gazette .

Reservierung erbeten unter 01 44 78 75 08.

Weitere Informationen und eine detaillierte Konzeption der Veranstaltung finden sie unter www.mep-fr.org . Bei Fragen kontaktieren Sie:

arts et sciences en recherche transversale Erkundungen in Kunst und Wissenschaft
Jens E. Sennewald, texte&tendenzen, 15-17 Henri Ribière, F-75020 Paris, T. 0033-1-46361885, transversale.org

Programm (pdf)


Raum Erkunden
Konfigurationen ästhetischer Erfahrung

Ein workshop von transversale im Programm der Ausstellung "Raum. Orte der Kunst" an der Akademie der Künste Berlin . In Verbindung mit dem Teilprojekts "Topographien des Flüchtigen" im Sonderforschungsbereich 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der FU Berlin.

23. Februar 2007, 10.00 - 20.00 Uhr
Akademie der Künste Berlin , Hanseatenweg (Clubraum)


Der Workshop akzentuiert eine ästhesiologische Orientierung von Kunsterfahrung auf Tastbarkeit, Sichtbarkeit und Hörbarkeit durch die Auszeichnung erkundender Bewegung als spezifischer Form der Erfahrung und Konstruktion von Raum: Welche Rolle spielen an Dynamisierung gebundene Erfahrungsräume für die Künste der Gegenwart und diese für Konfigurationen ästhetischer Erfahrung? Durch die Präsentation aktueller Positionen aus Bildhauerei, Fotografie, Performance und Musik gilt das Interesse den sinnlichen Modalitäten ästhetischer Erfahrung von Künstlern, die durch Räumlichkeit ebenso eingerichtet werden, wie sie diese mit ihren medialen Ausdrucksmitteln modifizieren oder im Prozess der Arbeit erst konstruieren. Aus dieser Perspektive richtet sich die Aufmerksamkeit so auf verschiedene Bildräume und Raumbilder, Erkundungsräume und Raumerkundungen als Einsatzpunkte neuer Konzeptionen ästhetischer Praxis und Theorie.

Teilnehmer u.a.: Georges Didi-Huberman, Werner Gasser, Andreas Haus, Oliver Korte, Lose Combo, Kirsten Maar, Gert Mattenklott, Gérard Raulet, Jens E. Sennewald, Peter Welz.

Konzept (pdf)
Raumerkunden.pdf